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Kreisjugendspiele – Stadtilm

Der Judo-Nachwuchs des Ilmkreises traf sich am Wochende bei der erstmalig vom Ausrichter FSV Stadtilm sehr gut organisierten Meisterschaft um die besten Kämpfer in den Altersklassen U8 bis U20 zu ermitteln. Teilnehmende Vereine: Einheit Arnstadt, PFC Ilmenau, FSV Stadtilm sowie als Gastverein außerhalb der Mannschaftswertung der JSC Saalfeld Der PFC war mit 22 Judokas am Start, alle erkämpften sich eine Medaille.
Die Trainer und die mitgereisten Eltern und Großeltern bekamen viele schöne Kampfszenen geboten, in denen sich die Judokas vom PFC meistens durchsetzten. Viele Duelle wurden durch saubere Wurftechniken entschieden, aber auch Haltgriffe am Boden, sowie Armhebel- und Würgetechniken führten bei einigen Auseinandersetzungen zum Erfolg. Bemerkenswert waren Siegeswille, sowie der Teamgeist der jungen Judokas beim lautstarken anfeuern der Vereinskameraden vom Mattenrand aus. Gekrönt wurden die starken Einzelleistungen durch den souveränen Sieg in der Mannschaftswertung:
  1. Platz PFC Ilmenau 132 Punkten
  2. Platz FSV Stadtilm 50 Punkten
  3. Platz Einheit Arnstadt 48 Punkten

Ilmenauer Ergebnisse

1. Plätze: Lena Prüfer, Mattis Warweg, Martin Prüfer, Jannis Warweg, Jasmin Schwatlo, Robert Wagner, Hannes Zimmermann, Tilo Sacher, Felix Prüfer,Lucas Schulze, Rene Koch, Bernhard Babovsky, Robert Kammler
2. Plätze: Paul Kucera, Tim Mohr, Eric Geyer, Moritz Krümmer, Halvar Nicolai, Anne Babovsky, Frederic Vollmer 3. Plätze: Jonas Lessau, Maximilian Dietzel

Südthüringer Meisterschaft U10, U14, U20 – Schmalkalden

PFC Ilmenau mit 7 Judokas am Start, alle erreichen eine Platzierung
PFC Ilmenau mit 7 Judokas am Start, alle erreichen eine Platzierung
 Gekämpft wurde Sporthalle Siechenrasen in Schmalkalden auf 2 Matten. Es waren 86 Teilnehmer von 7 Südthüringer Vereinen.

Ergebnis

U10
  • Paul Kucera 2. Platz (Limit bis 27,7 kg)
  • Mattis Warweg 2. Platz (Limit bis 29,8 kg)
U14
  • Jonas Lessau 2. Platz (Limit bis bis 34 kg)
  • Felix Prüfer 1. Platz (Limit bis bis 40 kg)
  • Moritz Krümmer 1. Platz (Limit bis bis 46 kg)
  • Julian Müller 2. Platz (über 60 kg)
U20
  • Bernhard Babovsky 3. Platz (Limit bis bis 73 kg)
Hervorzuheben sind die Leistungen von Felix Prüfer und  Bernhard Babovsky. Felix gewinnt nach längerer Durststrecke wieder souverän seine Kämpfe auch gegen schwerere Gegner, Erfolgsgarant waren seine technische Vielseitigkeit im Stand- und Bodenkampf. Bernhard beeindruckte trotz seiner Niederlagen durch Kampfgeist, Zähigkeit und Ausdauer. Seine wesentlich höher graduierten und teilweise eine Gewichtsklasse schwereren Gegner mussten das Letzte geben, ihn zu besiegen.

Thüringer Meisterschaft U10 – Thüringenhalle Erfurt

  • über 200 Jungs und Mädchen aus ganz Thüringen, besonders stark vertreten waren die 5 Erfurter Vereine
  • Gewichtsklassen-Limit immer nach 8 Kämpfern > dadurch immer 8 Kämpfer in 2 Pools pro GK
  • vom PFC Ilmenau am Start waren Paul Kucera und Matthis Warweg
  • Paul Kucera (Limit bis 28,4 Kg): gewinnt einen Kampf 7:0, verliert 2 Kämpfe knapp mit 0:5 gegen höhergraduierte Gegner > 3. des Pooles > leider keine Platzierung
  • Matthis Warweg (Limit bis29,9 Kg): gewinnt durch verschiedene, schöne Wurftechniken alle Kämpfe souverän mit  10:0 > 1.Platz

Wanderpokal U11 + U17 – Schmölln

Bernhard Babovsky, Lukas Schulze und Robert Kammler
Der PSV Schmölln hatte am letzten Samstag zum Judoturnier eingeladen, um ihm den Wanderpokal in den Alterklassen U11 und U17 streitig zu machen. 125 Judokas aus 15 Vereinen und 4 Bundesländern fanden in der Ostthüringenhalle Schmölln beste Bedingungen für einen erfolgreichen Wettkampftag vor. Der PFC Ilmenau war leider nur mit einer kleinen Delegation von 3 Judokas am Start. Die Altersklasse U11 trat am gleichen Tag zur Mannschaftsmeisterschaft in Sonneberg an, in der Altersklasse U17 aber hätte sich Trainer Tobias Hoffmann eine größere Wettkampfbeteiligung gewünscht. Eine vordere Platzierung in der Mannschaftswertung war so nicht zu erreichen,  für die 3 Ilmenauer Starter bot sich dennoch die Gelegenheit, ihr Können  mit Kämpfern aus Bayern, Sachsen, Sachsen/Anhalt und dem Osten Thüringens zu messen. Lukas Schulze errang als einzigster Starter in der Gewichtsklasse bis 46kg kampflos die Gold-medaille, schlug sich aber in Freundschaftskämpfen in der nächsten Gewichtsklasse gegen Gegner mit wesentlich höherem Gürtelgrad sehr tapfer. Robert Kammler erkämpfte sich bis 55kg einen guten 3. Platz. Bernhard Babovsky trat bis 73 kg an, traf auf 2 Kämpfer aus Sachsen und wurde beide Male beim Ansetzen seiner Spezialtechnik mit Te-Guruma (Aushebetechnik) gekontert. Im letzten Kampf konnte er dann seinen Gegner aus Altenburg durch eine Würgetechnik am Boden zur Aufgabe zwingen und holte sich damit  ebenfalls die Bronzemedaille. Den begehrten Pokal für den erfolgreichsten Verein sicherte sich am Ende der PSV Schmölln vor TUS Jena und den Sportfüchsen aus Delitzsch.

Ergebnisse

  • Lukas Schulze         GK bis 46kg        1. Platz
  • Robert Kammler        GK bis 55kg         3. Platz
  • Bernhard Babovsky     GK bis 73kg        3. Platz

Südthüringer Mix-Mannschaftsmeisterschaften

Erfolgreiches Mattenteam
Bei den Südthüringer Mix-Meisterschaften  in Sonneberg nahm das U11-Team von Übungsleiter Martin Greiner teil. Kontrahenten der Ilmenauer waren die Kampfgemeinschaften von Bad Liebenstein / Benshausen sowie aus Sonneberg / Mengersgereuth-Hämmern. Jannis Warweg (-35 kg), Martin Prüfer (-40kg), Robert Wagner (-43kg), Erik Geyer (-46kg) kämpften als Mannschaft sehr erfolgreich. Nach dem deutlichen Erfolg über Bad Liebenstein / Benshausen hatten auch die Südthüringer keine Chance gegen die Kämpfer vom PFC Ilmenau. Stolz traten die jungen “Weißkittel” vom PFC mit Pokal, Goldmedaillen und Urkunde die Rückreise nach Ilmenau an.

Landes-Einzelmeisterschaften U14 in Breitungen

Die Feuertaufe mit Bravour bestanden, Südthüringer mit bescheidenen ErfolgenBreitungen/Bad Liebenstein – Licht und Schatten gab es bei der Landesmeisterschaft der jungen Judoka U14 (Jahrgänge 1995/1996/1997), die vom SV Medizin 1950 Bad Liebenstein in der Breitunger Sporthalle ausgerichtet wurde. Das Licht bezieht sich vor allem auf den Veranstalter. Es war die erste Landesmeisterschaft überhaupt, an die sich die Badestädter mit immerhin über 50-jähriger, einst von Klaus Hopf und seinen Getreuen begründeten Judotradition heranwagten, und es dürfte durchaus nicht die letzte gewesen sein. Weil die Bad Liebensteiner Halle und deren gesamtes Umfeld die Ausrichtung einer solchen Großveranstaltung nicht hergibt (107 Jungs und 70 Mädchen aus insgesamt 31 Vereinen hatten sich in die Meldelisten eingeschrieben, hinzu kommen ja mindestens ebenso viele, wenn nicht mehr, Trainer, Betreuer, Eltern und andere Verwandte), entschloss man sich kurzerhand, in Breitungen nachzusuchen, wo man vier, statt maximal drei Tatami wie in Bad Liebenstein möglich, aufbauen kann. „Die Breitunger haben uns überhaupt von Anfang an in allen Belangen bestens unterstützt, und das nicht nur, weil sie uns die Halle kostenlos zur Verfügung stellten”, freut sich Susanne Kitzing, die Chefin der Judo-Abteilung der Mediziner. Tüchtig geholfen haben auch der Thüringer Judoverband in persona seiner Geschäftsführerin Uta Städtler sowie die befreundete Judo-Abteilung des SV Schmalkalden. Das alles nützte aber wenig, wäre da nicht die gesamte Mannschaft der Bad Liebensteiner Judoka mitsamt Eltern und Anhängern selbst, die die Organisation bestens im Griff hatten. Die jungen Sportlerinnen und Sportler dankten es dem Veranstalter mit ihren Leistungen. Am Ende der fairen Titelkämpfe waren sich die Experten einig, in der Mehrzahl viele gute bis sehr gute Kämpfe gesehen zu haben und notierten ein insgesamt steigendes Niveau. Es habe wieder vermehrt das Bemühen im Vordergrund gestanden, gelernte Techniken sauber anzuwenden. Und der Schatten? Der bezog sich auf das Abschneiden der Teilnehmer der Titelkämpfe aus der Region Südthüringen. Sie konnten durch den „schweren Jungen” vom KKSV Sonneberg Dominik Schönefeldt (Gewichtsklasse +60 kg) nur eine einzige von 20 zu vergebenden Goldmedaillen erobern, insgesamt bloß dürftige acht Medaillen. Die Schmalkalder mussten sich diesmal mit einer Silber- (Theresa Döhrer, -63 kg) und einer Bronzemedaille (Max Münch, -46 kg) begnügen. Hinzu kam ein fünfter Platz durch Vanessa Kaupert (-44 kg), die sich angesichts früherer Erfolge wohl doch mehr ausgerechnet hatte. Das trifft auch auf Josepha Heckel (-52 kg) vom ausrichtenden Verein zu. Sie erkämpfte aber immerhin noch eine Bronzemedaille, während ihrem Bruder Jerome (-50 kg) ebenso wie Tobias Müller (-40 kg) und Kevin Hopf (-34 kg) jeweils Rang sieben blieben. Die sonst so starken Meininger gingen im Prinzip nahezu völlig leer aus, Fehlanzeige auch aus anderen Vereinen außer PFC Ilmenau (zweimal Bronze durch Jonas Lessau, -31 kg, sowie Halvar Nicolai, -46 kg). Für eine Überraschung sorgten indes einmal mehr die Schweinaer, für die Carina Seiferth unverhofft Silber in der Gewichtsklasse bis 44 kg holte. Philipp Caspari vom JC Schweina belegte Platz sieben. Silber ging schließlich auch an Kogatan Bad Salzungen, Hannes Brückner erkämpfte es (-40 kg), seine Vereinskameradin Patricia Trier (-30 kg) kam auf Rang 5. Das war es dann auch schon. Da hatten die Erfurter und Jenaer Vereine weitaus mehr Grund zum Jubeln. hrk